Julian Simon

Ich bringe komplexe Produkte mit Märkten, Kunden und Teams zusammen.

Ich arbeite im Product Marketing für technische B2B-Produkte. Ich gehe gern ins Detail, verschaffe mir ein klares Bild und finde heraus, was als Nächstes passieren sollte.

Wie ich arbeite

  1. Eintauchen.

    Ich fange gern nah an der Sache selbst an: Wie funktioniert das Produkt wirklich? Womit kämpfen Kunden tatsächlich? Was passiert im Markt? Was hört Sales? Und was weiß das Produktteam, das vielleicht noch gar nicht Teil der gemeinsamen Story geworden ist?

  2. Zusammenhänge erkennen.

    Der interessante Teil steckt selten in einer einzelnen Information. Er entsteht dort, wo Produkt, Markt, Kunde, Technologie und kommerzielle Realität zusammenkommen. Ich baue dieses Gesamtbild gern auf, besonders wenn ein Thema neu ist oder sich noch entwickelt.

    Dazu gehört für mich auch, mit verschiedenen Teams im engen Austausch zu sein. Ich arbeite gern gleichzeitig nah an Product, Marketing und Revenue, verstehe, was die einzelnen Teams sehen, und sorge dafür, dass relevante Informationen zwischen ihnen fließen. Manche der wichtigsten Verbindungen entstehen nicht zwischen abstrakten Informationen, sondern zwischen Menschen, die jeweils einen anderen Teil desselben Bildes kennen.

  3. Nutzbar machen.

    Verständnis ist für mich erst dann wirklich wertvoll, wenn daraus etwas folgt. Manchmal ist das ein neues Positioning oder ein Go-to-Market-Plan. Manchmal Produktfeedback, ein Sales-Gespräch, eine Erklärung für einen Kunden oder einfach die richtige Information für die richtige Person zum richtigen Zeitpunkt.

Julian Simon lächelt draußen am Rhein bei Köln
Julian Simon, Köln

Über mich

Ich lebe in Köln. Studiert habe ich Englisch und Geschichte, und ziemlich lange ging ich davon aus, dass ich einmal Lehrer werden würde.

Im Rückblick ist der rote Faden ziemlich offensichtlich. Ich mag es, ein Thema wirklich zu durchdringen und dann die Sprache zu finden, die es für jemand anderen verständlich macht. Ob es dabei um ein historisches Argument oder ein tief technisches Produkt geht, macht für mich überraschend wenig Unterschied.

Seit 2019 arbeite ich in der Mobility-Tech-Branche, angefangen habe ich noch während meines Studiums. Seitdem war ich in Technical Writing, Product Management und Product Marketing unterwegs. Heute bin ich Senior Product Marketing Manager und arbeite mit technischen B2B-Lösungen rund um Telematik, Connectivity und Asset Protection.

Diese Mischung passt ziemlich gut zu mir. Die Produkte sind technisch, die Märkte komplex, und die wirklich hilfreiche Antwort liegt selten innerhalb eines einzigen Teams.

Wo ich am meisten beitragen kann

Positioning & Messaging

Technischen Produkten mangelt es selten an Features. Schwieriger ist es, ein gemeinsames Verständnis dafür zu schaffen, warum diese Features überhaupt relevant sind. Ich gehe gern so tief in ein Produkt hinein, dass ich nicht nur erklären kann, was es tut, sondern auch, warum es jemanden interessieren sollte.

Go-to-Market

Go-to-Market macht mir am meisten Spaß, wenn die Arbeit lange vor dem Launch beginnt und nicht mit ihm endet. Dazu gehört für mich, Zeit mit Produktteams und frühen Kunden zu verbringen, die Entwicklung mitzuprägen, eng mit Revenue-Teams zusammenzuarbeiten und auch dann noch involviert zu bleiben, wenn das Produkt bei echten Kunden angekommen ist.

Ich habe mehrere größere Go-to-Market-Initiativen für neue Märkte und Segmente geleitet, bei denen es intern kein bestehendes Playbook gab, auf das wir einfach zurückgreifen konnten. Genau solche Projekte machen mir meistens am meisten Spaß.

Produkte, Märkte & Systeme

Ich nehme neue Informationen schnell auf und fühle mich in unbekanntem Terrain ziemlich wohl. Gib mir ein neues Produkt, einen Markt, ein Kundenproblem oder ein technisches System, und mein erster Impuls ist meistens, so viel wie möglich davon zu verstehen.

Spannend wird es danach: zu sehen, wie die einzelnen Teile sich gegenseitig beeinflussen, und Verbindungen zu erkennen, die leicht übersehen werden, wenn jeder nur auf seinen eigenen Ausschnitt schaut.

Verantwortung & Führung

Ich arbeite am besten mit viel Eigenverantwortung. Ich übernehme gern Verantwortung für Themen, die noch nicht vollständig definiert sind, gebe ihnen Struktur und bringe die richtigen Menschen zusammen.

Natürlich habe ich meine Kernaufgaben. Besonders strikt denke ich aber nicht in Rollengrenzen. Wenn etwas wichtig ist, ich etwas beitragen kann und mein Mitwirken hilft, bin ich in der Regel dabei.

AI

AI ist inzwischen ein sehr praktischer Teil meiner Arbeit. Ich nutze sie zum Lernen und Recherchieren, für Prototypen und Texte und um repetitive Arbeit an den Rändern zu reduzieren.

Genauso gern helfe ich anderen dabei, AI besser einzuordnen. Besonders spannend finde ich die Frage, was nur in einer Demo beeindruckend aussieht und was an einem ganz normalen Dienstagnachmittag tatsächlich nützlich ist.

Lust auf einen Austausch?

Wenn du über ein Produkt, einen Markt oder etwas anderes Interessantes sprechen möchtest, schreib mir gerne.